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9.2 Zwischenablage

Die Einstellungen für die Zwischenablage finden sich im Dialog Einstellungen.. Kopieren/Einfügen:


Abb. 41: Der Kopieren- und Einfügen-Dialog

Der Datenaustausch mit der Zwischenablage erfordert je nach Anwendung verschiedene Einstellungen. So sollte in einer Textverarbeitung für Markierung der Schalter 'Zeilen' ausgewählt sein, während für eine Tabellenkalkulation als Markierungsmethode 'Block' gewählt werden sollte.

Beim Kopieren in die Zwischenablage werden die Zeichen des 97801-Bildschirms im ANSI- und im OEM-Format abgelegt. Der Ansi-Zeichensatz wird von Windows-Anwendungen benutzt und kann alle europäischen Sonderzeichen darstellen. Der OEM-Text wird beim Einfügen in DOS-Anwendungen benutzt und kann die Rahmenzeichen darstellen.

Der Zeilenabschluß bei der Übergabe an die Zwischenablage besteht aus einem Carridge-Return und einem Linefeed, wie es unter DOS/Windows üblich ist.

Zusätzlich zu dem Text wird die Zwischenablage in der Defaulteinstellung 'Text+Bitmap' auch noch mit einer Bitmap versorgt. Damit läßt sich der Terms97801-Bildschirm als Grafik in Dokumente einbinden.

Bei Systemen mit geringem Speicher sollte für das Kopieren die Option 'nur Text' eingestellt werden; die Zwischenablage benötigt dann weniger Speicher.

TIP: Um eine Bitmap in ein WinWord-Dokument einzubinden, muß in WinWord nicht Bearbeiten..Einfügen, sondern Bearbeiten..Inhalte einfügen gewählt werden.

TIP: Um die Dateigröße von Dokumenten gering zu halten, sollten eingefügte Bitmaps auf schwarz-weiß Format konvertiert werden. Hierzu kann das Programm PaintBrush aus dem Lieferumfang von Windows benutzt werden. Die Übergabe an die Zwischenablage durch Terms97801 erfolgt immer in der Farbtiefe des Windows-Bildschirms.

Das Einfügen aus der Zwischenablage in eine UNIX-Anwendung funktioniert nicht so selbstverständlich wie bei Windows-Anwendungen. UNIX-Anwendungen kennen diese Funktionalität nicht; das Einfügen muß darum wie als Eingabe über die Tastatur simuliert werden.

Für das Einfügen können verschiedene Filter angegeben werden. Mit 'kein CR' und 'kein LF' können Carridge-Return-Zeichen bzw. Linefeeds aus dem Inhalt der Zwischenablage herausgefiltert werden, bevor die Zeichen der Zwischenablage an den Host gesandt werden. Beide Optionen sollten aktiviert werden, wenn Fließtext oder lange Kommandozeilen mit Zeilenumbruch eingefügt werden sollen. Wird Terms97801 im 7-Bit-Modus betrieben, sollte die Option 'nur 7-bit' angekreuzt werden, damit die 8-bit-Zeichen gefiltert werden. Für Textverarbeitung im 7-Bit-Modus ist die Option '7-Bit-Umlaute' zu empfehlen. Mit dieser Option setzt Terms97801 die deutschen Sonderzeichen, also Umlaute und scharfes ß, in ihre 7-Bit-Darstellung um.

Für Spezialfälle kann auch mit einer tabellarischen Umsetzung gearbeitet werden. Hierzu muß in der Ini-Datei der Name der Umsetzertabelle angegeben werden.

[Clipboard]
Table=

Format der Tabelle: <Ansi-Code>:<Zeichenkette max. 4 Zeichen>

Beispiel: 7-bit-Umlaute mit Tabelle (statt der internen Umsetzung)

# 8bit ansi auf 7bit mit deutschen umlauten
;Ä Ö Ü
C4:[
D6:\\
DC:]
;ä ö ü
E4:{
F6:|
FC:}

DF:~


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